Privatrösterei und Fachgeschäft für fairen Handel

Willkommen bei Camolini. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Angebot. Auf den nächsten Seiten möchten wir Sie über unsere Idee - eine traditionelle Kaffeerösterei mit einem Fachgeschäft für sozialverträglich gehandelte Produkte zu verbinden - informieren.

Camolini ist ein Kunstwort und setzt sich aus den spanischen Wörtern café (Kaffee) und molinillo (Hand-Kaffeemühle) zusammen. Wir möchten damit unsere grundsätzliche Liebe und Affinität zu Kaffee zum Ausdruck bringen.

Aber, wir sind nicht nur eine Kaffeerösterei!

Die Idee:

Camolini ist ein Fachgeschäft für nachhaltige Produkte. Dazu gehören die klassischen Fairtrade Produkte von kleinen Produzenten oder Kooperativen aus Übersee, wie z.B. Kaffee, Schokolade, Tee, Kunsthandwerk und Accessoires. Aber, fairer Handel fängt für uns nicht erst in Übersee an, sondern schon direkt vor unserer Haustür. Es gibt viele interessante und unterstützenswerte regionale Projekte, wie z.B. Behindertenwerkstätten, Arbeitsloseninitiativen oder junge Designer, die so eine Möglichkeit für einen ersten Marktzutritt erhalten.

Die Präsentation der Artikel unterstützen wir mit Bildern und Texten, die die Herkunft und Entstehung der Produkte erzählen. Zu den meisten Artikeln erhalten Sie ein kleines Begleitschreiben, welches die Geschichte des Produktes erzählt.

Wir haben für uns einen eigenen Camolini-FairTrade-Grundsatz geschaffen, der unser tägliches Handeln bestimmt. Er ist angelehnt an die Fairtrade Grundzüge der FLO, bedeutet für uns aber nicht, das der Handel mit regionalen Produkten ausgeschlossen ist, sofern sie zum Sortiment passen.

Camolini-FairTrade-Grundsatz

Camolini's Part:


1. Zahlung fairer Erzeugerpreise
Grundlage für die von uns zu zahlenden Preise sind die Kalkulationen der Erzeuger/Produzenten. Es gibt keine Preisvorgaben unsererseits.

2. Vorfinanzierung bei Bestellung
Bei von uns direkt importierten Produkten leisten wir Vorkasse (50-100%, ohne Absicherung). Dies ist meist die Grundlage, dass Materialien eingekauft werden können und die Produkte somit erst produziert werden können.

3. Transparenz der Handelswege
Ausschluss von unnötigem Zwischenhandel, denn dieser macht Produkte teuer, bzw. senkt den Erlös für den Produzenten. Wir versuchen möglichst direkt mit den Produzenten zu handeln. Nur wenn aus Gründen der Distribution (Transportwege, -kosten, -mengen) es notwendig ist, arbeiten wir mit Partnern oder Importgesellschaften zusammen.

4. Langfristige Handelsbeziehungen
Nur beständige, langfristige Partnerschaften führen zu einem nachhaltigen Einkommen. Daher versuchen wir Handelsbeziehungen langfristig zu pflegen, z.B. durch Beratung bei der Produktentwicklung.
 

Auf Seiten der Produzenten:


1. Keine Kinderarbeit
Kinderarbeit (in der Regel unter 14 Jahren) ist in fast allen Ländern der Welt verboten. Trotzdem wird sich nicht daran gehalten. Kinder sollen Schulbildung erhalten und nicht körperlich ausgebeutet werden. Unsere Handelspartner versichern uns, dass keine Kinderarbeit in ihren Betrieben stattfindet.

2. Keine Schuldknechtschaften
In einigen Ländern immer noch verbreitet (z.B. Indien: Sumangali-Schema in der Textilindustrie). Unsere Partner versichern uns, dass es keine Schuldknechtschaften gibt.

3. Lohnzahlungen und Sozialleistungen
Unsere Partner zahlen mindestens die gesetzlichen Mindestlöhne und leisten einen Beitrag zu Kranken- und/oder Rentenversorgung. Meist gehen die Leistungen über die Mindeststandards hinaus (siehe das Besondere).

4. Transparenz
Unsere Partner sind zur Transparenz bereit: Jederzeitiger Besuch der Produktionsstätten (auch unangemeldet) möglich.

Arbeiten wir mit Partnern oder Importeuren zusammen, achten wir darauf, dass auf deren Seite ebenfalls mindestens diese Grundsätze eingehalten werden.
Partner/Importeure mit denen wir zusammenarbeiten sind z.B.: gepa, DWP, Kinta, Contigo, Lübich, Twinning, IAC, (Auszug)